Konsortium

Diese Seite gibt einen Überblick über die Funktion der einzelnen Partner im Verbund der geplanten Umsetzungskette im Projekt.Insgesamt stellt das Konsortium ein vollständiges Bild dar, um das Projekt HuTiv wissenschaftlich zu begleiten (Fraunhofer IAO und Universität Stuttgart IAT), die technischen Entwicklungen umzusetzen (euregon AG) und die Entwicklungen auch mit den Anwendern (Johanniter und Keppler) entwickeln und dort zum Einsatz kommen zu lassen.

euregon Euregon AG (Projektkoordinator)

Die euregon AG ist Spezialist für Softwarelösungen für die ambulante Altenhilfe. Durch den integrativen Lösungsansatz werden alle Prozesse für ambulante Dienstleister abgebildet. Mobile Lösungen sind für die professionelle ambulante Pflege essentiell und werden von daher schon seit über zehn Jahren in den Pflegeprozess integriert.

Neben der Rolle als Projektkoordinator, konzentriert sich die euregon AG im Projekt auf die Funktion als technischer Anwendungspartner, der für die Konzeption und technische Umsetzung der Demonstratoren verantwortlich ist.

Insbesondere werden die folgenden Subsysteme verantwortlich durch die euregon bearbeitet:

  • Konzeption und Implementierung des technischen Backendsystems für das Interaktionsportal
  • Konzeption und Entwicklung des Baukastensystems für die Interaktionsbausteine
  • Umsetzung der Interaktionsbausteine
  • Anbindung an vorhandenen Pflegemanagementsysteme
  • Integration der Subsysteme für Sensorik und Wearables

Ansprechpartner: Helmut Ristok

 

kepplerPaul Wilhelm von Keppler-Stiftung

Die Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung (Sindelfingen) ist die größte katholische Altenhilfe-trägerin in Baden-Württemberg. In 23 Seniorenzentren mit 2.000 Pflegeplätzen, in 8 am-bulanten Diensten (Sozialstationen) und einem stationären Hospiz beschäftigt die kirchli-che Stiftung rund 2.000 Mitarbeitende.

Die Keppler-Stiftung wird den technischen Partnern als Anwendungspartner zum Wissen-stransfer zur Verfügung stehen. Dabei werden die Kundenbedürfnisse fortlaufend in den Evaluationsprozess in den Mittelpunkt gestellt. Hauptaufgaben sind dabei, die Bedarfsa-nalyse, Mitarbeit bei der Konzeptionsentwicklung, sowie die Unterstützung bei der Um-setzung des Konzepts und die Unterstützung bei der Evaluation des Gesamtsystems.

Ansprechpartner: Christof Heusel

 

iao  Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) 

Das Fraunhofer IAO ist bereits seit Jahren in den Bereichen Pflegekonzeptionen und Technikeinsatz im Pflegesektor tätig. Hier zu nennen ist beispielsweise das Projekt „Pflege 2020“, in dem seit 2006 Pflegekonzeptionen der Zukunft entwickelt werden. Neben der Betrachtung der Pflegebedürftigen wurden zudem Schwerpunkte im Bereich Auswirkungen auf professionell Pflegende und die Möglichkeiten von Technologien gesetzt.

Ansprechpartner: Beate Risch

 

johanniter  Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. 

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist einer der größten Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Bundesweit werden 102.803 Kunden in den eigenen vier Wänden durch die JUH mit dem Hausnotrufsystem versorgt.

Die JUH wird im Wesentlichen den technischen Partnern als Anwendungspartner zum Wissenstransfer zur Verfügung stehen. Dabei werden die Kundenbedürfnisse fortlaufend in den Evaluationsprozess in den Mittelpunkt gestellt. Hauptaufgaben sind dabei, die Bedarfsanalyse, Mitarbeit bei der Konzeptionsentwicklung, sowie die Unterstützung bei der Umsetzung des Konzepts und die Unterstützung bei der Evaluation des Gesamtsystems.

Ansprechpartner: Alexandra Kolozis

 

iat  Universität Stuttgart – IAT 

Das Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart (IAT) befasst sich sowohl mit Fragestellungen zur Integration von technologischen Innovationen als auch veränderten organisationalen Anforderungen in bestehende Arbeitsprozesse und Infrastrukturen von Institutionen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Gestaltung, Auswahl und Einführung von informationstechnischen Lösungen zur Unterstützung von Arbeitsprozessen.

Im Projekt HuTiv soll zunächst auf Basis wissenschaftlicher Methoden und Erhebungen untersucht werden, wie das Zusammenspiel und der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Akteuren der häuslichen – und Tagespflege verbessert werden kann. Aufgrund der daraus abgeleiteten Anforderungen werden geeignete technische Konzepte erstellt sowie Systeme und Geräte identifiziert und konzipiert, die es ermöglichen den Informationsfluss, als auch den Gehalt für die Pflege relevanter Informationen zu steigern und den entsprechenden Akteuren zukommen zu lassen.

Ansprechpartner: Christopher Ruff

 

youse2  YOUSE GmbH 

YOUSE unterstützt im Projekt in erster Linie die Sicherstellung der nutzer­orientierten Entwicklung und des Interaktionsdesigns. YOUSE ist hauptverantwortlich für die Oberflächengestaltung der Software, welche in Tablet und Smartwatch zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus unterstützt YOUSE die Erhebung und Überprüfung der Nutzeranforderungen.

So soll unter Einbeziehung aller Beteiligten eine bezahlbare IT-Lösung zusammengestellt werden, die ein innovatives Software-Design aufweist und somit sowohl wirtschaftlich als auch ansprechend und leicht zu bedienen ist. Das Projekt wird neben Tagespflege, ambulanten Diensten, informell Pflegenden und die Beteiligten auf der IT-Seite auch die Seite anderer Interessensvertreter (z. B. Krankenkassen und der Berufsgenossenschaften) einbeziehen.

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Sebastian Glende